Soziale Einrichtungen oder die Tafel leisten wichtige Arbeit für die Unterstützung der armen Bevölkerung. Viele mussten bereits schließen. Erkundigt euch, wie man sie in dieser schwierigen Situation unterstützen kann, z.B.:

 

  Die Traunsteiner TAFEL ist offen...

Lebensmittelausgabe : Dienstags ab 11 Uhr und Freitags ab 13 Uhr
im Möbellager der Diakonie Traunstein Theresienstr. 17 (gegenüber Kaufland)

** Die Lebensmittel werden an alle Einzelpersonen und Familien ausgegeben, die sich in einer aktuellen Notlage befinden, z.B. bereits Sozialleistungen o.ä. erhalten UND einen Tafelschein haben:

Den Tafelschein gibt's weiterhin DIREKT von/bei Christine Bohl : christine.bohl@diakonie-traunstein.de auch telefonisch erreichbar unter : 0861 98 98-216 und/oder -215

** Nach bedarfsorientierter Prüfung - bitte die Unterlagen der Sozialleistungsträger mitbringen - erhalten Sie den Berechtigungsschein/Tafelschein, mit dem Sie 3 Monate lang Lebensmittel bei der Tafel abholen können.

 

Und beim Cafe Oswald gibt's ganz unkompliziert ab 16:30 Uhr restlichen Kuchen kostenlos - wos hoid no do is :)

 

 

 


Corona | Danke fürs Zuhause bleiben und Abstand halten  

Themenseite Corona, z.B.:

Tips für Beschäftigte (Kurzarbeitergeld u.ä.)...

Fragen und Antworten des Robert-Koch-Instituts

RKI und Johns Hopkins Universität - Aktuelle Fallzahlen

Tagesaktuelle Informationen des Gesundheitsministeriums

SZ-Nachrichten zur aktuellen Coronavirus-Lage in Deutschland und weltweit

Fragen und Antworten zur Ausgangsbeschränkung | Bayerisches Landesportal

Das Bürgertelefon der Stadt Traunstein ist weiterhin unter der Nummer 0861/65-700 erreichbar. Dort und auch bei der Pfarrkirche St. Oswald können sich zudem Interessierte melden, die gerne helfen wollen sowie jene, die Hilfe benötigen. Sie werden dann an die entsprechenden Stellen weitergeleitet.

Hier die aktuellen Hilfsangebote, Einkaufshilfen, etc. im Landkreis Traunstein zum Download...

Aktuelle Informationen und Hilfsangebote kostenloser Rufbus Stadtverwaltung Traunstein

 

Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler

die durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind, finden wertvolle Informationen über Unterstützungsleistungen auf der Internetseite der Kreditanstalt für Wiederaufbau.

 

Arbeitsrecht, Home Office, Kurzarbeitergeld ?

Wichtige Informationen für Beschäftigte gibt es beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).

 

Das Sozialschutz-Paket, wird voraussichtlich am 28. März 2020, in Kraft treten. Es soll helfen, die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für die Bürgerinnen und Bürger abzufedern:

  • Lohnersatz bei Kinderbetreuung: Können Eltern wegen der behördlichen Kita- und Schulschließungen nicht arbeiten, erhalten sie unter bestimmten Voraussetzungen Lohnersatz.

  • Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung: Vorübergehend wird die Vermögensprüfung ausgesetzt sowie tatsächliche Wohnungskosten voll übernommen

  • Gleichklang des vereinfachten Zugangs auch für weitere existenzsichernde Leistungen

  • Zuverdienst bei Kurzarbeit: Wir unterstützen, wenn Menschen, die in ihrem Job in Kurzarbeit sind, vorübergehend in systemrelevanten Bereichen mit anpacken.

  • Ausgeweitete Höchstdauer für geringfügige Beschäftigungen, v. a. in der Landwirtschaft

  • Und der :

Notfall KiZ - der Kinderzuschlag...

Kinderzuschlag (KiZ) für Familien, bei denen sich aktuell das Einkommen durch Kurzarbeit, Arbeitslosengeld oder geringere Einnahmen reduziert.

Der KiZ ist eine Leistung für Eltern, die zwar für sich selbst genug verdienen, deren Einkommen aber nicht oder nur knapp für ihre gesamte Familie reicht. Die Familien werden mit bis zu 185 Euro pro Kind monatlich unterstützt, damit die Kinder besser gefördert werden und Kinderarmut vermieden wird.

Die Berechnungsgrundlage für den KiZ war bisher das Durchschnittseinkommen der letzten sechs Monate. Für den Notfall-KiZ wird nun der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Ab 1.April müssen Familien, die einen Antrag auf den KiZ stellen, nur noch das Einkommen des letzten Monats vor der Antragstellung nachweisen. Diese Regelung soll befristet bis zum 30. September 2020 gelten.

Durch den "Kinderzuschlag Digital" ist der Zugang zu der Leistung schneller und unbürokratischer geworden. Das ist in Zeiten der Corona-Verbreitung besonders wichtig, weil die Eltern den Antrag nicht persönlich in der Familienkasse abgeben müssen. Ein Online-Antragsassistent spart mit zahlreichen Komfortfunktionen den Gang zur Behörde und unterstützt Eltern bei der Antragstellung.

Mitarbeiter*Innen können in vielen Fällen direkt helfen: 0800 4 5555 30 (gebührenfrei)

Den Antrag auf Kinderzuschlag können Sie ab 1.April (!) hier direkt online erstellen...

 

Auflistung geplanter Hilfen...

Liste verschiedener Hilfsmassnahmen/Unterstützungen...

 

 

Wo gibt es konkrete Unterstützung zu den Hilfsanträgen ?

  • Wohngeldzuschuss:
    Antrag beim LRA Traunstein SG 2.24 - in BGL ebenfalls am LRA

  • Soforthilfe für Arbeitnehmer, Geringverdiener, Freiberufler:
    Steuerberater helfen gerne. Die Prüfung erfolgt automatisch über die Bezirksregierung. 
  •  Aufstockung:
    Jobcenter, welches für den Wohnsitz zuständig ist (im Lkrs. BGL Jobcenter in Bad Reichehall)
    im Landkreis TS also das Jobcenter Traunstein: Gertrud Klapfenberger-Öttl - Fallmanagerin DGCC - stellv. Teamleiterin Markt und Integration - Tel.: 0861/703-310 - Fax: 0861/703-670 - E-Mail: gertrud.klapfenberger-oettl@jobcenter-ge.de - Internet:  www.jobcenter-ge.de/traunstein

 

Corona | Grippe, Influenza, Erkältung, Epidemie, Pandemie ?

Im "Nationalen Pandemieplan für Deutschland" wurde bereits 2005 für den Fall eines Ausbruchs einer Influenza-Pandemie als Mindestmaßnahme festgelegt, dass die Therapie aller Erkrankten durch antivirale Arzneimittel sichergestellt sein soll.

Bei der aktuellen Corona-Pandemie gibt es noch keinen Impfstoff und auch kein direkt dagegen wirkendes Medikament. Damit ist Corona nicht mit Grippe, Influenza, o.ä. vergleichbar. Wir haben es hier, im Unterschied zur Epidemie, mit einer örtlich nicht beschränkten Pandemie zu tun. 

Der schnelle Anstieg in der Ausbreitung dieser Infektionskrankheit lässt sich erstmal am einfachsten durch Abstand und #zuhausebleiben# verhindern. Damit gewinnen wir Zeit um ein Gegenmittel, einen Impfstoff - beides sicher nicht vor 2021 - oder andere geeignete Massnahmen zu finden.

Wenn es darum geht, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und seine Auswirkungen zu begrenzen, sind wir alle gefordert. In den kommenden Monaten wird sich die Zahl der Corona-Infizierten drastisch erhöhen. In Frage steht nicht, ob dies geschieht, sondern wie schnell. Darum muss jetzt im Mittelpunkt stehen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Eine rasante Ausbreitung des Corona-Virus kann auch das deutsche Gesundheitssystem schnell überlasten.

 

Zumindest wohnen wir da wo andere Urlaub mach(t)en.

 

Jetzt mal das Auto stehen lassen und an der frischen Luft Abwehrkräfte stärken und zu Fuss oder mit dem Radl und Abstand - bei uns ist Platz genug - zum Einkauf. Panische Hamsterkäufe mit vollgeladenen Autos, helfen jetzt natürlich auch nicht mehr. Besser unser Leben schon jetzt a bisser'l entschleunigen. Mit den Corona-Einschränkungen werden wir monatelang leben. Deshalb ist es nur vernünftig die Situation zu akzeptieren und sich schon jetzt anzupassen.

 

Wenn wir jetzt vernünftig und solidarisch handeln, ist die Hoffnung auf eine Beruhigung zum Sommer sicher nicht ganz unrealistisch...

 

 

 

 

16.03.2020

DIE LINKE. Die Coronakrise ist eine gesellschaftliche Krise. Wir wollen sie solidarisch bewältigen. Was jetzt passieren muss - Beschluss des Geschäftsführenden Parteivorstandes

 

 

19.03.2020

Menschenansammlungen ?
Laut Infektionsschutzgesetz kann "die zuständige Behörde Veranstaltungen oder sonstige Ansammlungen einer größeren Anzahl von Menschen beschränken. Solche Regelungen wären vermutlich ab ungefähr fünf Personen anwendbar. Dabei sei aber zu berücksichtigen, um wen es sich handele. Auf Zusammenkünfte von Menschen, die ohnehin zuhause zusammen wohnen, würde man ja nicht abzielen." (Staatsrechtler Stephan Rixen von der Universität Bayreuth)

"Wenn sich viele Menschen nicht freiwillig beschränken, dann bleibt am Ende nur die bayernweite Ausgangssperre als einziges Instrumentarium, um darauf zu reagieren. Das muss jedem klar sein", sagte Söder heute in einer Regierungserklärung im Landtag in München - siehe dazu

 

 

19.03.2020

Robert Koch Institut - Fallzahlen in Deutschland - täglich online aktualisiert - siehe dazu

 

 

19.03.2020

Solidarität hilft: Aushang zur Nachbarschaftshilfe - PDF.Download hier

 

 

20.03.2020

Allgemeinverfügung des Bayerischen Gesundheitsministeriums  - PDF.Download hier

Bayern hat weitreichende Ausgangsbeschränkungen verkündet: "Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt." Die Liste dieser Gründe umfasst neben dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen und zum Arzt, auch den Spaziergang an der frischen Luft, allein oder mit Mitbewohnern aus dem eigenen Haushalt.

"triftige Gründe" und damit zulässig sind jetzt noch:

  • der Weg zur Arbeit (ohne Passierschein),
  • notwendige Einkäufe im Supermarkt,
  • Arzt- und Apothekenbesuche,
  • Hilfe für andere,
  • Besuche von Lebenspartnern,
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft - dies aber nur alleine oder mit den Personen, mit denen man zusammenlebt.

"unbegründet" und damit unzulässig sind:

  • Gruppen-Aktivitäten, draußen wie drinnen, also auch keine Parties zuhause mit Freunden
  • Einkaufen zusammen mit der ganzen Familie - das macht jetzt wohl besser einer für die andern

 

Das ist also (noch) keine rigorose Ausgangssperre, die keine Ausnahmen mehr zuliesse. Diese wird kommen, wenn wir weiterhin Corona-Parties feiern und keinen Abstand halten.

 

Wer schon mal 10 Wochen wegen einer Lungenentzündung (Hauptsymptom beim Corona-Virus) auf Intensivstation verbracht hat, kann über 2 Wochen Dahoam in TS.BGL nur lachen.

Es gibt so vieles was wir schon lange tun wollten und jetzt endlich wirklich tun können:

  • mal zu Fuss zum Einkaufen, hoffentlich ohne Supermarktkassen-Drängler, die auch keinen Gedanken an das aufopfernde Verkaufspersonal verschwenden
  • 1 Stunde an der frischen Luft, allein oder mit der Familie Spazierengehen/Radfahren
  • mit der ganzen Familie den häuslichen Frühjahrsputz schon jetzt und gemeinsam hinter sich bringen
  • am Computer endlich und in aller Ruhe vom Nur-Anwender zum mündigen IT-Experten werden
  • Abstand vom Alltags-Stress, zur Ruhe kommen, endlich richtig kochen lernen, mal wieder lesen, und...

 

 

20.03.2020

Aktuelle Geschichten aus dem Krankenhaus zeigen womit es die sich für uns alle aufopfernden Pflegekräfte vermehrt zu tun haben:

"Ich bin heute den ersten Tag auf unserer Corona-Covid-19-Intensivstation und habe gerade einen Dialysekatheter in einen fitten sportlichen 45jährigen gelegt, der aber hier mit Multiorganversagen rumliegt und keinerlei Vorerkrankungen hatte.

Nachfrage: "Keine bekannten Vorerkrankungen oder definitiv keine Vorerkrankungen ?"

Es ist laut Familie nichts bekannt. Der Mann war offensichtlich körperlich fit (Skiurlaub), wirkt sehr sportlich und eher wie 35 statt 45 Jahre, nur kann ich ihn leider nicht selbst fragen, weil er einen Schlauch im Hals stecken hat und im Koma liegt...

 

 

21.03.2020

Jetzt erst mal 14 Tage ZuhauseBleiben - Bleibt bitte gesund...

 

 

 

25.03.2020

ARD-ZDF-MOMA : Dietmar Bartsch DIE LINKE. Soforthilfe für Helden des Alltags...  

 

Der Bundestag entscheidet heute über das historische 156 Milliarden-Hilfspaket für Bürger und Unternehmen in der Corona-Krise. Es soll in bisher kaum vorstellbarem Tempo beschlossen werden. Das Gesamtvolumen soll über 700 Milliarden € betragen...

 

 

29.03.2020 

Die Wahlscheine zur Bürgermeisterstichwahl am 29.03.2020 kommen per Post zu Euch...

 

Eure Wahlergebnisse findet Ihr bei uns... und auf der offiziellen Seite des LRA Traunstein ⇓

 

Militärübung trotz Virus-Krise: Corona stoppt Panzer nicht

Trotz der Pandemie: Das Großmanöver „Defender Europe“ wird vorerst nicht gestoppt.

BERLIN taz | Das Coronavirus hat die Nato erreicht. Vergangenen Freitag trafen sich hochrangige Militärs mehrerer Mitgliedsstaaten im Europa-Hauptquartier der US Army in Wiesbaden. Sie besprachen Details der Großübung „Defender Europe 20“, die derzeit in Deutschland und mehreren Ländern anläuft. Eine Konferenz mit Folgen: Weil einer der Anwesenden offenbar infiziert war, befinden sich mittlerweile mehrere Generäle in Quarantäne – darunter der Kommandeur der US-Streitkräfte in Europa und der Heeresinspekteur der Bundeswehr. Ein polnischer Spitzenmilitär wurde nach seiner Rückkehr aus der Bundesrepublik sogar bereits positiv getestet.

Ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird? An „Defender Europe“, der größten Verlegeübung der USA auf dem Kontinent, sollen in den nächsten Wochen insgesamt 37.000 Soldat*innen teilnehmen. Der Großteil von ihnen kommt über den Atlantik nach Europa und wird durch Deutschland hindurch weiter nach Polen und ins Baltikum verlegt. Die Bundeswehr und andere europäische Armeen sind unterstützend dabei.

 

Populisten und die Corona-Pandemie

Während Politik, Fachwelt und Öffentlichkeit versuchen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, ist die AfD derzeit viel mit sich selbst beschäftigt. So schloss die Partei Wolfgang Gedeon aus, der wegen antisemitischer Äußerungen schon lange in der Kritik steht. Und die AfD-Spitze brachte Björn Höcke dazu, den "Flügel" aufzulösen. Höcke und sein einflussreiches Netzwerk bleiben der Partei aber erhalten.

Zur Ausbreitung des Coronavirus fällt der AfD hingegen wenig ein. Zwar betonen ihre Spitzen immer wieder, schon lange geschlossene Grenzen gefordert zu haben, doch das scheint in der Krise wenige Menschen zu beeindrucken - mehr...

Polemik und Schadenfreude

In den sozialen Medien kann die Partei nicht mehr wie gewohnt Themen setzen. AfD-Politiker Georg Pazderski versuchte es mit einer Polemik gegen junge Leute und speziell Fridays-for-Future-Aktivisten, da diese angeblich keine Rücksicht auf Risikogruppen nehmen würden. Dazu teilte Pazderski ein Video, in dem sich Jugendliche nacheinander einen Lutscher in den Mund steckten. Der Haken an der Sache: Das Video dieser "Lolli-Challenge" stammt nicht aus Deutschland und ist bereits fünf Monate alt. Zudem hatte FFF längst alle Demonstrationen abgesagt und zur Solidarität mit besonders gefährdeten Menschen aufgerufen.

Weniger Solidarität in der Krise zeigten am Sonntag zwei AfD-Funktionäre, die sich auf Twitter über die Quarantäne von Kanzlerin Angela Merkel lustig machten. Ein Landtagsabgeordneter schrieb: "Merkel in Quarantäne! Gut, aber hinter Gittern wäre besser, aber ist ja schon mal ein Anfang." Nach heftiger Kritik verschwand der Tweet, der Abgeordnete behauptete, der Inhalt entspreche nicht seiner Meinung.

Die AfD bringt in ihrer sturen Ratlosigkeit vermehrt andere in Gefahr

Die bayerische Landesvorsitzende Corinna Miazga konnte vor knapp zwei Wochen auf die Frage, welches Konzept die AfD für die Wirtschaft in der Corona-Krise habe, keine Antwort geben. Sie "glaube, die Kanzlerin hat auf ganzer Linie versagt in den letzten Tagen", weil sie sich immer "weggeduckt" habe. Auch auf Nachfrage konnte sie als Ausweg aus der Krise für die Ökonomie nur sagen: "Wir müssen gucken, inwieweit wir mit den Unternehmen reden können, Homeoffice wird ja bei vielen jetzt auch angedacht ..." Die AfD hätte ja schon immer gesagt, man müsste die Grenzen schließen, polterte Miazga weiter, den Grünen warf sie die "Deindustrialisierung des Landes" vor.

Mancherorts fehlen der AfD nicht nur Lösungen für die Corona-Krise, ihr Handeln gefährdet sogar die Bemühungen, das Virus zu isolieren. Der Sächsische Landtag musste in der vergangenen Woche auf Druck der AfD in voller Besetzung zusammenkommen. Eigentlich war ein verkleinertes Notparlament geplant, um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten. Dies scheiterte jedoch am Widerstand der AfD. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) kritisierte das Verhalten der AfD dann auch als "unverantwortlich". Für Historikerin Morina ist das Vorgehen der AfD in Sachsen ein deutlicher Beleg dafür, dass der Partei ihre Ideologie wichtiger ist als das Wohl der Gesellschaft.

Auch im sächsischen Hoyerswerda missachtete die örtliche AfD-Regionalgruppe das Gebot, zu Hause zu bleiben. Offenbar für ein paar schöne PR-Fotos versuchten AfD-Leute, Blumen an Krankenhausmitarbeiter zu verteilen - und betraten dafür sogar das Gebäude. Der Chefarzt der Klinik wurde danach in einem Schreiben an die AfD-Regionalgruppe deutlich: "Das Infektionsschutzgesetz und die von allen Mitbürgern erwarteten Verhaltensregeln sprechen ganz klar gegen ihr Handeln. Sie bringen damit sich selbst, unsere Patienten und unsere Mitarbeiter unnötig in Gefahr."

... und auch zu "Fridays for Future" hat die AfD jetzt einen Vorschlag

 

Der AfD Vorschlag - keine Satire : "Zwangsverpflichtung als Erntehelfer"

Der Chef der Berliner AfD-Fraktion, Georg Pazderski, benannte als Verantwortliche für die Verbreitung des Coronavirus Jugendliche und speziell die Klimaschützer von "Fridays for Future". Dazu teilte Pazderski ein Video, in dem sich Jugendliche nacheinander einen Lutscher in den Mund steckten. Das Video dieser "Lolli-Challenge" stammt nicht aus Deutschland und ist bereits fünf Monate alt. Zudem hatte "Fridays for Future" längst alle Demonstrationen abgesagt. Pazderski hat den Tweet inzwischen gelöscht - mehr...

 

Wenn plötzlich Sündenböcke fehlen - AfD : "Aus zuverlässiger Quelle" ?

Die Verbreitung von Gerüchten ist ein reales und ernsthaftes Problem. Insbesondere in Krisenzeiten ist es wichtig, dass sich Menschen verantwortungsbewusst verhalten und gesicherten Informationen vertrauen, damit Maßnahmen, wie derzeit gegen die Ausbreitung des Virus, wirksam werden können.

Einige Tipps zur Eindämmung von Gerüchten und Fake News:

  • Wenn Sie Nachrichten erhalten oder lesen, denen zufolge bald alle Supermärkte geschlossen werden, oder die angebliche Heilmittel gegen die Krankheit Covid-19 versprechen, leiten Sie diese nicht einfach weiter.
  • Nehmen sie sich Zeit, um über die Behauptungen nachzudenken. Woher kommt diese Nachricht? Wer hat Ihnen diese geschickt? Und gibt es eine Quelle für die Behauptung? Damit ist gemeint: Wird auf einen Forscher oder einen seriösen Medienbericht verwiesen - oder handelt es sich um anonyme Quellen? In vorliegenden WhatsApp-Nachrichten berufen sich Absender auf angebliche Bekannte, die Kontakte zu hochrangigen Politikern hätten und "wirklich" Bescheid wüssten.

  • Vertrauen Sie solchen Angaben nicht - mehr...

*Satire ? Landesvorsitzende AfD-Bayern

Aber Recht hat sie doch, die Corinna, oder ?

Das Bundeskriminalamt (BKA) registrierte „Hasskriminalität“, darunter rassistische Straftaten gegen Ausländer, Behinderte, Homosexuelle und Obdachlose, früher noch nicht als Staatsschutzdelikte. Das 2001 eingeführte „Definitionssystem Politisch motivierte Kriminalität“ ist nach wie vor enger gefasst als in anderen Staaten und wird von Initiativen gegen Rechtsextremismus in Deutschland weiter kritisiert. Die Bundesregierung erkannte bis 2018 nur 83 Mordfälle als rechtsextrem motiviert an. Der Tagesspiegel und die Redaktion von Zeit Online ermittelten dagegen, dass mindestens 169 Menschen seit 1990 aus rechtsextremen Motiven getötet wurden. Nach einigen Nachermittlungen erkannte die Bundesregierung 94 Tötungen als rechtsextrem motiviert an. Der Kriminologe Tobias Singelnstein hielt die tatsächliche Opferzahl im Juni 2019 für doppelt so hoch. Die Amadeu Antonio Stiftung (AAS) zählt aktuell (Februar 2020) 208 Todesopfer rechtsextremer Gewalt und verweist zudem auf mindestens zwölf Verdachtsfälle.

 

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen - das uns alle (be)trifft...